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IM
REICH VON EIFELTIGER, RAUBWÜRGER UND BRAUNEM BÄR
Wir werden im Zuge der Wanderungen nahezu alle Lebensräume einer deutschen Mittelgebirgslandschaft durchstreifen: Talwiesen, dunkle Schluchtwälder und sonnenexponierte Waldränder, Heckenlandschaften mit eingestreuten Wiesen, Magerrasen, Waldinseln und Bachauen. Die Vielfältigkeit der Lebensräume und ihre Vernetzung durch Korridore, wie Heckenlandschaften und Bachläufe mit ausgedehnter bachbegleitender Vegetation sind eine gute Voraussetzung für die Entfaltung einer intakten Natur. Das Gebiet, wie die Eifel insgesamt, gehört zu den wenigen Regionen in Deutschland, in denen durch die Einbeziehung von Landwirten in den Naturschutz die Artenvielfalt und die Bestände seltener Wiesenpflanzen evident zugenommen haben. Große Bedeutung erlangen die weiten Wälder als Lebensraum für Wildtiere, die große und unzerschnittene Waldflächen beanspruchen - wie die Wildkatze. Seit 8000 Jahren streift der Eifeltiger durch die weiten Wälder der Eifel und mit 1000 Tieren (50 -70 im Nationalpark und eine beachtliche Zahl im Münstereifeler Wald) beherbergt die Eifel die größte Population der scheuen Raubkatze, ebenso hat der Uhu hier seine größte Verbreitungsdichte in Deutschland. Ort Bad
Münstereifel und seine weitläufige Umgebung |